Wie wir bereits in der Vergangenheit gesehen haben, geht es bei X570S vor allem darum, dass Hersteller ihre Produktpalette aktualisieren. Mit zunehmendem Alter der Plattform setzen sie auf aktualisierte Technologien, um ihren Mainboards neue Dynamik zu verleihen. AORUS Master hat sich für ein passives Kühldesign und verbesserte Stromversorgungskomponenten entschieden; außerdem wurden zusätzliche Komponenten wie WiFi 6e und der neueste Gen2x2 USB 3.2-Anschluss eingeführt.
An der Oberseite bleibt die Kompatibilität mit AM4-Sockeln erhalten; dies gewährleistet die Unterstützung der Ryzen 2000-Serie und der aktuellen 500er-Serie. Vier Speicherslots bieten eine Kapazität von 128 GB mit Geschwindigkeiten von 2133 MHz bis 5400 MHz, und selbstverständlich sind auch 288-Pin-DDR4-Module vorhanden.
Die Anschlussmöglichkeiten umfassen USB 2.0, 3.2 Gen 1 und Gen 2 sowie einen 2x2-Anschluss auf der Rückseite der Platine. Außerdem sind 2,5-Gbit/s-Ethernet über Intel i225 und WiFi 6 des AX210 verfügbar. Die Audioausgabe erfolgt über den ALC1220-VB mit SABRE9118DAC.
Die Verpackung entspricht der des AORUS-Mainboards. Das Logo nimmt viel Platz ein. Die relevanten Informationen zu Chipsatz und CPU lauten wie folgt.
AORUS Master hat ein wunderschönes Industriedesign; ein offener Kühlkörper bedeckt den VRM, und die Leiterplatte ist in Schwarz und Bronze gehalten.
Am unteren Rand der Platine befinden sich die TPM- und USB-Anschlüsse sowie der Audioanschluss auf der linken Vorderseite.
Wir haben 14 Infineon 70A-Chips für Master, PMIC oben rechts. Außerdem sehen Sie den ASMedia Gen 2x2-Controller am USB-C-Anschluss auf der linken Rückseite.
Die EFI-Einstellungen umfassen orange und schwarze Farbschemata, ähnlich wie bei früheren Varianten der AORUS-Plattform. Das Mainboard verfügt über einen einfachen Modus mit M.2-, PCIe- und SATA-Speicheroptionen sowie XMP-Einstellungen und Bootreihenfolge.
Im erweiterten Modus ist „Tweaker“ der erste Menüpunkt. Hier lassen sich Übertaktungsoptionen wie Spannung, BCLK und Verhältnis konfigurieren. Die erweiterten CPU-Einstellungen ermöglichen die Steuerung von Energiesparoptionen wie SpeedStep, C-State und Intel Turbo-Modus. Das Menü „Einstellungen“ enthält Optionen zur Plattform-Energieverwaltung und I/O-Port-Einstellungen, darunter NVMe, SATA und Netzwerkkonfiguration.
EasyTune ist seit langem die Software der Mainboards von GIGABYTE und AORUS. Dazu gehört auch intelligente Optimierung; die automatische Übertaktungsfunktion wird über die Konfigurationsdatei eingerichtet.
Cinebench ist ein etablierter Rendering-Benchmark, der sowohl von Intel als auch von AMD intensiv genutzt wird, um ihre neuesten Plattformen bei der Markteinführung zu präsentieren. Der Benchmark umfasst zwei Tests: einen mit einem einzelnen Thread (1T Single-Core-Workload) und einen Multithread-Test, der alle Threads (nT) der getesteten CPU nutzt.
Die Speicherbandbreite übersteigt 48 KB beim Lesen, 28 KB beim Schreiben und 47 KB beim Kopieren. Die Speicherlatenz beträgt 55,3 Sekunden.
PCMark ist ein UL-Benchmark-Test, der verschiedene Arbeitslasttypen testet und so typische PC-Auslastungen abbildet. Dabei wird alles von Videokonferenzen über Bildimport und -bearbeitung bis hin zu 3D-Rendering getestet.
Das erste ist das CPU-Profil, das eine Punktzahl von 7844 für 16 Threads, 6321 für 8 Threads und 957 für einen einzelnen Thread liefert.
Der Speichertest wurde vollständig von unserer Sabrent Rocket Plus NVMe 4.0 SSD durchgeführt. Der sekundäre Speichertest erfolgte mit unserer WD_Black P50 SSD.
Mit dem näher rückenden Erscheinen des X670 im nächsten Jahr haben die Hersteller des X570S-Mainboards die Plattform überarbeitet. Master bietet Gamern ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis; es verfügt über eine zuverlässige Stromversorgung, die es den meisten Zen-3-Prozessoren ermöglicht, ihre Grenzen bei Luft- und AIO-Kühlungen auszuloten; zudem profitieren Nutzer, die gerne individuelle Einstellungen vornehmen, von PBO.
Das Mainboard bietet hervorragende Anschlussmöglichkeiten; AORUS hat es mit USB 3.2 oder sogar dem herkömmlichen USB 2.0 ausgestattet, um geringe Latenzzeiten für Tastatur und Maus zu gewährleisten. Das EFI-BIOS ist unverändert; Kunden, die auf AORUS setzen, werden dies schätzen, da es eine benutzerfreundliche Plattform mit kurzer Einarbeitungszeit ist, obwohl es bei der Verwendung einer Maus vereinzelt zu Problemen kommen kann.
Der Test zeigt eine stabile Leistung mit R23, AIDA und PCMark. Der Timespy-Wert liegt bei unserer RTX 3080 etwas höher als bei der Vorgängerplattform. Mit drei M.2-Steckplätzen, die Gen4 unterstützen, erzielte dieses Mainboard auf unserem Rocket Plus-System mit Sabrent stabile Ergebnisse von über 7000 MB/s beim Lesen und 5300 MB/s beim Schreiben.
Das X570S Master bietet hervorragende Anschlussmöglichkeiten und eine zuverlässige Spannungsversorgung und ist damit ideal für Gamer, die eine höhere Leistung von der Zen 3 CPU erwarten.
Tyler stieß 2013 zum TweakTown-Team und hat seitdem über 100 neue Technologieprojekte getestet. Aufgewachsen in einer ländlichen Gegend, existiert Technologie dort nur auf Traktoren. Als Tylers Eltern noch klein waren, brachten sie ihren ersten PC mit nach Hause. Tyler war sofort fasziniert, verstand, was es bedeutet, eine Festplatte zu formatieren, und verbrachte viele Nächte damit, Windows 95 neu zu installieren. Tylers Liebe und sein leidenschaftlicher Einsatz für Computer sorgen dafür, dass sein PC immer an seiner Seite ist. Um mehr über die Technologie zu erfahren, begann er, sie zu testen.
Veröffentlichungsdatum: 16. Dezember 2021





